Herzlich Willkommen bei Ingeborg Sahler-Fesel

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Liebe Besucherin, Liebe Besucher,

ich freue mich, dass Sie den Weg hierher gefunden haben. Bleiben Sie einen Moment und erfahren Sie mehr über mich, meine Arbeit als Abgeordnete, meine Ziele, die Politik im Land Rheinland-Pfalz und speziell in meinem Wahlkreis Schweich (24).
Dabei liegen mir die Interessen der Bürgerinnen und Bürger meines Wahlkreises besonders am Herzen. Hier in meiner Heimat will ich für die Menschen da sein, etwas bewegen und Dinge positiv, nachhaltig verändern - für eine Region, in der es sich zu leben lohnt.

Sprechen Sie mich an, teilen Sie mir ihre Fragen und Anregungen mit.
Ich freue mich auf den Dialog mit Ihnen.

Ihre

Ingeborg Sahler-Fesel, MdL

 
 

Pressefoto_ingeborg Topartikel Pressemitteilung Sahler-Fesel: SPD-Landtagsfraktion ächtet Beschneidung bei Frauen

„Die Bekämpfung der Beschneidung von Frauen bleibt eine Herausforderung, die weiter im Bewusstsein der Öffentlichkeit bleiben muss“, so kommentiert die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Ingeborg Sahler-Fesel, die Lesung von Fadumo Korn aus ihrem neuen Buch „Schwester Löwenherz“ im Abgeordnetengebäude in Mainz.

Weibliche Genitalverstümmelung wird bis heute in Teilen Afrikas und Asiens und in Einwanderungsländern, wie z.B. Deutschland, praktiziert. Nach von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erfassten Daten haben weltweit 100 bis 140 Millionen Frauen und Mädchen Genitalverstümmelungen erlitten. Nach Zahlen der WHO und des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen sind jährlich etwa zwei bis drei Millionen Frauen potentiell der Gefahr ausgesetzt, derartige Praktiken mit gravierenden gesundheitlichen Folgen erleiden zu müssen. Nach Schätzungen von Terres de Femmes sind in Deutschland über 20.000 bis 30.000 Frauen betroffen und über 5.000 Mädchen konkret gefährdet, eine Beschneidung der weiblichen Genitalien erleiden zu müssen.

Sahler-Fesel: „Frau Korn hat mit ihren eindringlichen Schilderungen der grausamen Tradition der weiblichen Beschneidung, die zu schlimmsten körperlichen und seelischen Folgen der Mädchen und Frauen führt, ein Zeichen gesetzt gegen eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung. Gleichzeitig gibt sie den betroffenen Frauen mit ihrem unermüdlichen Aufklären und Helfen vor Ort ihre Würde zurück.“

Zum Hintergrund:
Fadumo Korn wurde in Somalia geboren und lebte dort als Nomadenmädchen. Im Alter von sieben Jahren wird bei ihr die rituelle Beschneidung vorgenommen. Als Folge erkrankte Fadumo schwer und kommt zur Behandlung, ganz alleine, nach Deutschland. Da in ihrer Heimat Krieg herrscht, geht sie nach München das ihr neues Zuhause wird. Heute spricht die Somalierin perfekt Deutsch, ist verheiratet und hat einen Sohn. Sie arbeitet als Dolmetscherin und engagiert sich gegen die Beschneidung von Mädchen. Sie ist 1. Vorsitzende von FORWARD (Foundation for Women’s Health, Research and Development) Germany.

Veröffentlicht am 27.08.2010

 

Pressefoto_ingeborg Pressemitteilung Sahler-Fesel: Union erreicht weiteren Tiefpunkt in der Zuwanderungsdebatte

Ingeborg Sahler-Fesel, Obfrau der SPD-Landtagsfraktion in der Enquete-Kommission „Integration und Migration in Rheinland-Pfalz“, zeigt sich empört über den Vorschlag einiger Unionspolitiker, von Ausländerinnen und Ausländern einen Intelligenztest im Rahmen der Zuwanderung zu verlangen:

„Mit dem Vorschlag nach einem Intelligenztest für Zuwanderinnen und Zuwanderer hat die Union einen weiteren Tiefpunkt in der Zuwanderungsdebatte erreicht. Der Verweis auf Kanada als Paradebeispiel einer Einwanderungsgesellschaft taugt nur bedingt. Zwar wählt Kanada seine Einwanderinnen und Einwanderer sorgfältig mit Blick auf Bildungstitel und Arbeitserfahrungen aus, doch dann gelingt es auch dort oft nur unzureichend, diesen Neuankömmlingen berufliche Positionen zu eröffnen, die ihrer Qualifikation entsprechen.

Auch in Deutschland arbeiten viele Migrantinnen und Migranten unter ihrem Qualifikationsniveau. Viel zu oft begegnet man Menschen, die in ihrem Herkunftsland als Ingenieur oder Lehrerin gearbeitet haben, aus verschiedensten Gründen nach Deutschland gekommen sind und hier im Niedriglohnbereich arbeiten. Die schwarz-gelbe Bundesregierung kommt ihrer integrationspolitischen Verantwortung nicht nach. Es gibt immer noch keinen Rechtsanspruch für jede Einwanderin und jeden Einwanderer auf ein Anerkennungsverfahren, mit dem ihre formalen Kompetenzen anerkannt werden und auf ein Feststellungsverfahren mit dem ihre berufsbezogenen informellen Kompetenzen mittels eines geeigneten migrationssensiblen Verfahrens festgestellt werden.

Solange noch immer so viele Zuwanderinnen und Zuwanderer unterhalb ihrer Qualifikationen beschäftigt werden, sollte sich die Union mit polemischen und untauglichen Forderungen zurückhalten.“

Veröffentlicht am 28.06.2010

 

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Kurt Beck

 

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